Der optimale Schweißhelm für Ihre Schweißarbeiten 2020

Schweißhelm

Ein ordentlicher Schweißhelm gehört zur Standard-Ausrüstung dazu und bietet optimalen Arbeitsschutz beim Schweißen. Die Helme schützen vor schädlicher UV-Strahlung, Funkenflug, Spritzer und vor gefährlichen Metall- und Schweißrauch. Bevor wir darauf eingehen, auf was es bei guten Schweißhelmen wirklich ankommt, kommen wir zunächt zu unserer Top 3 Helmen.


Unsere Empfehlung – Ihr (Top3) Schweißhelm für 2020

Wir haben viele Schweißhelme miteinander verglichen und bei der Recherche unsere Top 3 Helme zusammengefasst. Dabei können wir ganz klar den Einsatz von Automatikhelmen empfehlen. Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen dabei helfen, sich für den richtigen Helm zu entscheiden. In unsere Bewertung sind unter anderem folgende Kriterien eingeflossen:

  • durchweg gute Kundenbewertungen
  • sehr zufriedenes Käuferfeedback
  • angemessenes Preis / Leistungsverhältnis
  • kompfortables Schweißen durch Hell- und Dunkelautomatik
  • Angenehmer Tragekompfort

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Wovor schützt ein Schweißhelm?

Schweißhelm Arbeitsschutz

Schweißen ohne Schutzhelm ist sehr gefährlich, denn Gesicht und Augen sind ohne den entsprechenden Helm nicht gegen Verletzungen geschützt. Das Schweißen mit einem Schweißhelm ist daher unverzichtbar. Beim Schweißen entstehen Funken, Spritzer und Gase sowie gefährliche UV- und IR (Infrarot)-Strahlungen. Der Helm schützt Sie vor diesen Gefahren. Moderne Automatikschweißhelme* besitzen eine Frischluftzufuhr bzw. einen automatischen Schweißschutzfilter (ADF), welcher gefährliche Dämpfe und Rauch zurückhält. Zu dem dunkeln sich die Helme beim Schweißen automatisch ab. Die integrierten Sensoren erkennen den Lichtbogen beim Zünden und verdunkeln das Visier. Zusätzlich reagiert der Helm auf die Umgebung und den dort vorherrschenden Lichtverhältnissen. Die meisten Automatikhelme besitzen mehrere Sensoren. Die Lichtempfindlichkeit dieser Sensoren kann dabei über verschiedene manuelle Regler individuell angepasst werden. Beendet man das Schweißen, hellt sich das Visier automatisch wieder auf. Automatische Schweißhelme besitzen somit klare Vorteile gegenüber handelsüblichen Schweißschilden, welche immer wieder abgesetzt werden müssen und das Schweißen unnätig verkomplizieren. In der oberen Tabelle haben wir Ihnen bereits gute Schweißhelme zusammengefasst.


Die Vorteile beim Schweißen mit Schweißhelm

Der automatische Schweißhelm bringt sehr viele Vorteile gegenüber dem handelsüblichen Schweißen mit Brillen, Schildern oder Hauben mit sich. Welche Vorteile das sind, erfahren Sie hier.

  • Automatische Verdunklung des Schutzglas
  • Helm kann wärend des gasamten Schweißvorgangs anbehalten werden
  • Feine manuelle Dosierung der Sensoren möglich
  • Schutz der Augen durch schnelle Reaktionszeit
  • Moderne Filtersysteme für saubere Atemluft beim Schweißen
  • Hoher Tragekompfort auch bei langen Schweißarbeiten
  • Beide Hände frei zum Schweißen

Tipps und Tricks zur Reinigung von Schweißhelmen

Schweißhelm Reinigung

Ihr Schweißhelm ist hohen Belastungen ausgesetzt, deswegen ist es wichtig den Helm regelmäßig zu warten. Gut behandelte Helme haben eine höhere Lebenserwartung und weniger Verschleißerscheinungen. In der folgenden Liste finden Sie nützliche Tipps zur Reinigung.

  • Helm regelmäßig mit feuchten Tuch reinigen
  • Ausschließlich milde Reinigungsmittel verwenden
  • Auch das Innere des Helms regelmäßig reinigen
  • Innere Schweiß- und Fettrückstände mit Desinfektionsmittel auswischen
  • Nach der Desinfektion ausreichend auslüften lassen
  • Visier regelmäßig auf Schmutz und Kratzer untersuchen
  • Äußerliche Sensoren vorsichtig von Schmutz befreien
  • Visier mit weichen Materialien abwischen
  • Bei zu hohem Verschleiß Visier austauschen
  • Schützen Sie die innenliegende Elektronik vor Stößen und Schlägen

7 wichtige Merkmale beim Kauf eines Schweißhelm

Die große Auswahl der verschiedenen Helme macht eine Kaufentscheidung nicht gerade einfach. Dennoch kann man auf grundlegende Eigenschaften achten, die jeder gute Schweißhelm haben sollte. Unter anderem spielen der Betrieb ( Solar, Strom, Betterie …), die Anzahl der Sensoren, die Geschwindigkeit der Abdunklung und der Tragekompfort eine wesentliche Rolle.

# Merkmal 1 – Betterie oder Solarbetrieb?

Die meisten Schweißhelme laufen im Betterie- oder Solarbetrieb. Helme mit Betteriebetrieb eignen sich besonders für kurze Schweißarbeiten und für das gelegentliche Schweißen. Die Betteriebetriebenen Geräte verfügen über eine schnelle Reaktionszeit sowie ein geräumiges Sichtfeld. Das Visier lässt sich fein einstellen und erkennt bereits geringe Veränderungen in den Lichtverhältnissen. Für den dauerhaften Einsatz ist ein Schweißhelm mit Batterien eber eher ungeeignet, weil die Batterien sich schnell entleeren, dadurch ist ein relativ häufiger Batteriewechsel nötig. Für das gelegentliche Hobby-Schweißen sind batteriebetriebene Helme ausreichend.

Für das längere Schweißen sind Schweißerhelme mit Solarbetrieb geeignet. Diese Helme brauchen keine Batterien und sind somit kosteneffizienter. Allerdings ist das Sichtfeld gegenüber den Helmen mit Betteriebetrieb wesentlich kleiner und die integrierten Solarzellen weisen oft eine geringe Lebensdauer auf.

Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie auch auf Kombinationsgeräte zurückgreifen. Viele Helme bieten sowohl Betterie, als auch den Solarbetrieb an. Diese Schweißhelme laufen im Leerlauf mit Solarenergie und wechseln beim Schweißen automatisch in den Batteriebetrieb. Die perfekte Ergänzung dieser 2 Stromquellen, sorgt für eine ausgezeichnete Kosteneffizienz und eine lange Lebensdauer Ihres Schweißerhelm.

# Merkmal 2 – EU Zertifikate beachten

Achten Sie beim Kauf auf EU Zertifikate und Sicherheitsplaketten. Das TÜV-Siegel oder das geprüfte Sicherheit Siegel können gute Hinweise auf ein qualitativ hochwertiges Gerät sein. Schauen Sie daher beim Kauf, ob solche Siegel vorhanden sind und ob notwendige DIN Normen eingehalten werden. Nicht immer werden vorhandene Zertifikate auch abgebildet, eine kurze Nachfrage beim Anbieter kann Ihnen die nötige Information geben. In der Regel besteht eine Bescheinigung der Prüfinstitute für das jeweilige Gerät.

# Merkmal 3 – Regelbarkeit von Blende und Lichtempfindlichkeit berücksichtigen

Die meisten automatischen Schweißhelme bieten ein feine Dosiermöglichkeit der Sensoren. Durch verschiedene Regler am Helm, kann die Verdunklungsstufe sowie die Lichtempfindlichkeit eingestellt werden. Dazu müssen Sie den Helm beim Schweißen aber nicht jedesmal abnehmen, denn die Rädchen und Schalter befinden sich direkt seitlich am Helm. Je mehr dieser Regler Ihr Schweißhelm besitzt desto genauer können Sie Ihr Visier einstellen. Besitzt der Schweißhelm zu dem eine hohe Reaktionszeit, ist ein kompfortables Schweißen kinderleicht.

# Merkmal 4 – Anzahl der Sensoren prüfen

Ihr Schweißhelm kann unter Umständen schnell verschmutzen oder das Visier schnell zerkratzen. Der Verschleiß des Helmes kann dazu führen das die Sensoren gestört werden und nicht mehr effizient arbeiten. Eine zuverlässige Abdunklung ist dann nicht mehr möglich. Eine höhere Anzahl von Sensoren gewährleistet eine genauere Messung der Umgebunsstrahlung, auch bei beschädigten Helmen. Die meisten Helme besitzen lediglich 2 Sensoren, Geräte mit mehr Sensoren sorgen für eine bessere Messleistung. Entscheiden Sie sich daher für ein Schweißheml mit vielen Sensoren und halten SIe Ihren Helm möglichst unbeschädigt und sauber.

# Merkmal 5 – Komport beim Tragen gewährleisten

Gerade für längere Schweißarbeiten ist ein angenehmer Sitz des Helmes enorm wichtig. Unbequeme Helme sind ein absolutes No Go für Berufsschweißer, denn diese führen auf Dauer zu Verkrampfungen, Verspannungen im Nacken und wunde Haut. Moderne Helme sind Leichtgewichte und besitzen eine weiche Polsterung sowie verstellbare Riemen. Achten Sie daher bei Ihrer Entscheidung auch auf ein angenehmen Tragekomport. Natürlich können auch Brillenträger mit Schweißermasken arbeiten, hierbei ist darauf zu achten dass der Helm weder zu fest, noch zu locker sitzt. Der Schweißhelm darf nicht auf die Brille drücken, aber auch nicht so locker sitzen, das der Helm nciht mehr ausreichend schützt.

# Merkmal 6 – Visier aus Glas oder Plastik verwenden?

Das Viser der Schweißhelme besteht meistens entweder aus Glas oder Plastik, dabei haben diese Materialien ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Plastik ist relativ Bruchsicher und somit vor dem zerbrechen Geschützt. Allerdings verschleißt Plastik bei häufigen Schweißen schneller, weil die hohen Belastungen das Metariel schneller ermüden. Glasvisiere hingegen zerbrechen schneller, sind auf der anderen Seite aber wesentlich widerstandsfähiger gegen die Schweißbelastungen. Visiere aus Glas haben eine höhere Lebenswerwartung.

# Merkmal 7 – Welche Schutzstufe muss der Helm besitzen?

Welche Schutzstufe ein Helm besitzen muss, ist beispielsweise in der DIN Norm DIN EN 169 festgelegt. Für verschiedene Schweißarten gibt es hierzu unterschiedliche Schutzstufen. Für Einsteiger eignen sich Schutzhelme bereits ab 50 Euro Kaufpreis. Diese Helme sind in der Regel mit den Schutzstufen 9-13 ausgestattet, welche für die meisten Schweißarbeiten ausreichend sind. Eingestellt werden kann die Schutzstufe über einen Regler am Helm. Des weiteren gibt es besonders im gewerblichen Bereich einige DIN Normen die für den Gebreuch eines Schutzhelmes eingehalten werden müssen. Das sind unter anderem:

  • DIN EN ISO 4007
  • EN 166
  • EN 167
  • EN 168
  • EN 169
  • EN 175
  • EN 379

Die technischen Angaben eines Schweißhelm

Technische Information über Schweißhelm

In den technischen Angaben der einzelnen Schweißhelme, befinden sich zahlreiche Fachbegriffe und einstellbare Parameter. Je nach Preisklasse sind hierfür mehr oder weniger Einstellmöglichkeiten vorhanden. Im dem folgenden Abschnitt finden Sie Erklärungen zu den häufigsten Fachbegriffen:

Die Verdunklungszeit

Die Verdunklungszeit gibt an, wie lange das Helmvisier benötigt, um von hell auf dunkel zu schalten. Ein guter Wert hierbei ist 1/10.000 bzw. 0,0001 Sekunden. Oberklassenmodelle bieten hierbei sogar noch schnellere Verdunklungszeiten von nur 0.000025 Sekunden.

Die Verzögerungszeit

Die Verzögerungszeit ( auch Delay-Funktion genannt) gibt an, wie lange der Schweißhelm dazu benötigt die Ursprüngliche Helligkeit nach dem Schweißen wieder herzustellen. Kurz nach beenden des Schweißvorgangs glüht der Werkstoff noch nach, auch diese geringere Strahlung kann die Augen noch schädigen. Es ist daher wichtig, dass der Helm nicht sofort aufhellt, sondern kurz wartet. Diese Wartezeit wird als Verzögerungszeit bezeichnet.

Die Lichtempfindlichkeit

Die Lichtempfindlichkeit regelt, ab welcher Lichtstärke der Helm beginnen soll zu regulieren. Wird diese Lichtstärke überschritten, dunkelt der Schweißhelm automatisch ab. Je nach Schweißumgebung kann die Lichtempfindlichkeit reguliert und an die äußerlichen Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Sonneneinstrahlung oder künstliche Lichtquellen angepasst werden.

DIe Verdunklungsstufe

Die Verdunklungsstufe reguliert die Stärke mit der das Visier abgedunkelt werden soll. Je nach Schweißverfahren muss diese Verdunklungsstufe angepasst werden. Ist diese Stufe zu gering eingestellt, kann es beim Schweißen zu ernsthaften Verletzungen der Augen oder gar Blindheit kommen.

DIe Schutzstufe

Die Schutzstufe richtet sich ebenfalls nach dem jeweiligen Schweißverfahren und dem Stromfluss beim Schweißen. Hierbei werden am häufigsten die Schutzstufen 9-13 genutzt.

Die Schleifstufe

Bei vielen Helmen kann die Schleifstufe eingestellt werden. Das bedeudet, das der Helm sich wärend des polierens der Schweißnaht nicht mehr verdunkelt. Somit muss der Helm nicht abgenommen werden.


Etablierte Anbieter von Schweißhelmen

In der nachfolgenden Liste finden Sie viele etablierte Anbieter von modernen Schweißhelmen, jeder Anbieter hat dabei seinen ganz persönlichen Helm-Stil und bietet verschiedene funktionable Modelle.


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Letzte Aktualisierung am 27.01.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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