Top 3 Geräte zum Plasmaschneiden für 2020

Plasmaschneiden

Unsere Vergleichssieger zum Plasmaschneiden 2020 (Top3)

Die folgende Zusammenfassung zeigt unsere Top 3 Vergleichsgeräte zum Plasmaschneiden für Privathaushalte und Baustelle. Wir haben für Sie verschiedene Plasmageräte miteinander verglichen und unter den folgenden Kriterien unsere Top 3 bestimmt:

  • gute Kundenbewertungen
  • gutes Käuferfeedback
  • angemessenes Preis/Leistungsverhältnis

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Weitere Informationen zum Plasmaschneiden

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Plasmaschneiden?
  2. Technische Details zum Plasmaschneidverfahren
  3. Überblick über mögliche Werkstoffe
  4. Die Vorteile beim Schneiden mit Plasma
  5. Die Varianten des Plasmaschneidens
  6. Faktoren für gute Schniuttqualität
  7. Sicherheitshinweise zum Umgang mit Plasmageräten

Was genau ist Plasmaschneiden?

Das Zertrennen von Metallen mit Hilfe von Plasma wird als Plasmaschneiden oder Schmelzschneiden bezeichnet. Bei diesem Verfahren wird ein Lichtbogen zwischen der nicht abschmelzenden Elektrode (Katode) und dem Werkstück (Anode) hergestellt. Die dazu geeigneten Geräte für den Heimgebrauch, sowie Baustelle und Industrie haben wir bereits in diesem Artikel ausführlich beschrieben. Durch die Erhitzung von Gas entsteht ein Plasmastrahl, der Temperaturen von bis zu 30.000 °C erreichen kann. Die starke Hitze bringt das Metall zum schmelzen, welches anschließend durch Druckluft weggeblasen wird. In der Industrie wird allgemein zwischen dem Plasmaschneiden, Brennschneiden und Laserschneiden unterschieden.

Die Unterschiede dieser Verfahren liegen unter anderem in dem unterschiedlichen Schnittbild, dem Verzug des Werkstoffes, der zu bearbeitenden Metallstärken und der Schnittgeschwindigkeit. Die eingesetzten Plasmagase werden im Lichtbogen zum Teil dissoziiert und ionisiert, wodurch sie elektrisch leitfähig werden. Dabei entsteht eine starke Energiedichte die mit einer Geschwindigkeit von bis zu dreifacher Schallgeschwindigkeit auf das Werkstück trifft.

Weitere Bezeichnungen und ähnliche Verfahren:

  • Schneidbrennen
  • Schmelzschneiden
  • Thermisches Schmelzschneiden
  • Brennschneiden

Unser Tipp: Kompressor nicht vergessen!

Kompressor für Plasmaschneider

Nicht zu jedem Plasmagerät ist der passende Kompressor bereits im Lieferumfang enthalten. Ein Kompressor wird aber zwingend für den Betrieb Ihres Plasmaschneider benötigt.


Technische Details zum Plasmaschneiden

Technische Information zum Plasmaschneiden

Zündung des Lichtbogens

Beim Starten des Plasmagerätes wird zunächst ein Pilotlichtbogen zwischen der Düse und der Elektrode mit Hilfe von Hochspannung erzeugt. Dieser zunächst energiearme Strahl bereitet durch Ionisation den Weg zwischen Plasmabrenner und Werkstück vor. Berührt nun dieser Pilotbogen das Werkstück, findet eine automatische Leistungserhöhung statt. In Fachkreisen wird das als fliegendes Anschneiden oder fliegendes Anstechen bezeichnet.

Schneiden und Trennen des Materials

Die thermische Energie von Lichtbogen und Plasmagas, bringen das Metall zum schmelzen. Dabei verdampft ein Teil des Werkstoff und der Rest wird weggeblasen. Anders als beim Schneidbrennen, wird hierbei das abzutragende Material nicht durch Verbrennung entfernt, sondern durch Schmelzen mit elektrischer Spannung.

Verschiedene Gase für unterschiedliche Materialien

In der Industrie gibt es verschiedene Gase die für unterschiedliche Materialien eingesetzt werden. So gibt es das einatomige Argon oder zweiatomige Gase wie Sauerstoff, Stickstoff oder gereinigte Luft. Hierbei gibt es unterschiedliche Definitionen der Plasmagase:

  • Plasmagas

Hierzu zählen alle Gase und Gasgemische die für das Plasmaschneiden eingesetzt werden. Generell wird beim Schneiden in 2 Phasen eingeteilt, dem Zünden und dem Schneiden. Dem entsprechend gibt es Zündgas und Schneidgas.

  • Zündgas

Das Zündgas wird zum zünden des Plasmabogens verwendet. Das Zündgas hat die Aufgabe den Zündvorgang zu erleichtern und die Lebensdauer der Elektrode zu erhöhen.

  • Schneidgas

Das Schneidgas wird zum schneiden des Werkstückes mit Hilfe des Plasmabogens benötigt. Die Aufgabe des Shcneidgas ist es, optimale und effiziente Schnittergebnisse für unterschiedliche Metalle zu erreichen.

  • Sekundärgas ( Wirbelgas oder Zusatzgas )

Das Sekundärgas umhüllt den Plasmastrahl. Gleichzeitig verängt und kühlt es den Strahl. Die Aufgabe des Sekundärgas ist es, für eine saubere Schnittqualität zu sorgen und die Schneiddüse beim Einstechen und Schneiden zu schützen.

  • Kühlung beim Plasmaschneiden

Während des Schneidvorgangs werden die Geräte mit Hilfe von Wasser oder Gas gekühlt. Des weiteren wird der Schneidprozess nach der Anwendung über- oder unter Wasser gewählt.

Zuzsammenfassung

Beim Plasmaschneiden kommt es auf die korrekte Kombination der einzlenen Medien an. Um so besser die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sin, desto besser wird die Qualität und die Wirtschaftlichkeit beim Schneiden. Je nach Werkstoff werden die einzelnen Medien afeinander abgestimmt um effiziente und präzise Ergebnisse zu erhalten.


Welche Werkstoffe können durch das Plasmaschneiden verarbeitet werden?

Werkstücke zum Plasmaschneiden

Mit dem Plasmaschneideverfahren können nahezu alle bekannten Metalle problemlos verarbeitet werden. Zu dem spielt die Oberflächenbeschaffenheit der Metalle keine Rolle. Auch beschichtete, unebende, ölige, lackierte, rauhe oder verostete Oberflächen können einfach und sauber durchtrennt werden. Bitte beachten Sie dazu die Sicherheitshinweise unten im Artikel.


Die Vorteile von Plasmaschneiden im Überblick

  • Einfache Handhabung
  • Das Plasmaschneidverfahren ist günstig und erfordert wenig Vorkenntnisse
  • Geringe Anforderungen an die Materialqualität
  • Es wird kaum Verschleißmaterial erzeugt (anders bspw. beim trennen mit der Flex)
  • Auch verunreinigte Stoffe (Rost, Beschichtungen, Öle, Lacke ect.) können bearbeitet werden
  • Es sind nur wenige Anforderungen an die Schneidumgebung nötig
  • Es ist ein komplett automatisiertes Schneiden möglich oder Handgeführt
  • Das Schneiden unter Wasser ist möglich
  • Wenig Nachbearbeitung der Schnittkante
  • Schneidet alle elektrisch leitfähigen Metalle
  • Durchschnittliche hohe Schnittgeschwindigkeit besonders bei dünnen Metallen
  • Durch punktgenaue Erwärmung ensteht kaum Verzug des Werkstückes
  • Geringe Betriebskosten durch Verwendung von Druckluft

Welche Varianten des Plasmaschneiden gibt es ?

  • Plasmaschneiden mit Sekundärgas
  • Schneiden mit Sekundärmedium
  • Konventionelles Schneiden (Standard Plasmaschneiden)
  • Schneiden mit Sekundärwasse
  • Trennen mit Wasserinjektion
  • Zerteilen mit erhöhter Einschnürwirkung

Das bestimmt die Qualität beim Plasmaschneiden

Qualität beim Plasmaschneiden

Die Qualität beim Plasmaschneiden hängt von der richtigen Kombination der einelnen Medien ab. Allerdings kommt es nicht nur auf die passenden Gase und Gasgemische an, sondern auch auf die Beschaffenheit der Werkstücke. Darunter zählen:

  • Die Schweißbarkeit ( Menge, Tiefe der Poren )
  • Die Rundung der Oberkante
  • Die Rauheit der Oberfläche
  • Die Beschichtung des Materials
  • Der Materialzustand (Rost, Öl ect.)

Zu dem sollte die Asuswahl des Plasmagases nach den folgenden chemischen und physikalischen Eigenschaften ausgewählt werden:

  • Wärmeleitfähigkeit
  • Atomgewicht / Molekulargewicht
  • Spezifisches Gewicht
  • Chemische Reaktionsfähigkeit
  • Dissoziationsenergie der einatomigen Gase
  • Ionisationsenergie der einatomigen Gase

4 Sicherheitshinweise zum Plasmaschneiden

Sicherheit beim Plasmaschneiden

1 – Entstehung von Rauchgas

Eine Plasmaschneidanlage sollte immer im Freien, in belüfteten Hallen oder in gut belüfteten Räumen zum Einsatz kommen. Des weiteren müssen Schneidebereiche frei von Lösungs- und Entfettungsmitteln sein um die Bildung von Giftgasen zu verweiden. Schneiden von Blei, Zink, Kadmium, Beryllium und weitere Metalle erzeugen beim Schneiden giftige Dämpfe. Beim Plasmaschneiden sollte immer eine Atemschutzmaske getragen werden. Des weiteren beachten Sie bitte die EU Vorschriften bei der Verarbeitung von Blei.

2- Gefahr durch Feuer

Der gesamte Schneidebereich sollte stets frei von brennbaren Stoffen sein. Diese könnten sich beim Kontakt mit Funken oder Schlacke entzünden. Empfehlenswert ist die Verwendung von einem Schweißertisch.

3 – Gefahr durch elektrische Spannung

Beim Umgang mit Plasmaschneidern entstehen hohe elektrische Spannungen. Defekte und beschädigte Teile, sollten nicht verwendet und sofort ausgewechselt werden. Beim Wechsel der Teile ist das Gerät auszuschalten. Isolationsschäden an Schläuchen oder Brennkopf sind zu beheben.

4  Gefahr durch Funkenflug

Beim Plasmaschneiden entstehen Funken. Daher sollte im Umgang mit Plasmaschneidern immer eine geeignete Schutzbrille getragen werden um die Schädigung Ihrer Augen zu vermeiden.

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Letzte Aktualisierung am 25.05.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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